Dieses FAQ beinhält nun Installationshinweise für OpenBSD 2.8. Es können Unterschiede zwischen einer 2.8 Installation und Installationen von früheren Versionen von OpenBSD bestehen.
OpenBSD hat eine sehr robuste, textbasierte Installationsroutine. Die OpenBSD Installationsroutine wurde so konzipiert, um in beinahe jeder Situation, die ein Benutzer gegenüberstehen kann, anpassungsfähig zu sein. Zuzüglich zu seiner Robustheit kann die Installation mittels 1 Floppy Disk durchgeführt werden. Die Installationsroutinen jeder Architektur sind sehr ähnlich, aber es werden häfig verschiedene Werkzeuge eingesetzt. Nachfolgend werden die unterschiedlichen Optionen aufgezeigt, die ein OpenBSD Benutzer hat, wenn er das System installiert.
Die folgenden Informationen sind architekturunabhängig. Bitte beziehe dich auf die jeweilige Architektur-Installationsanleitung oder das OpenBSD CD Cover für architekturabhängige Installationsinformationen.
OpenBSD 2.8 unterstützt X Architekturen, die unterhalb in alphabetischer Reihenfolge genannt werden. Bitte beziehe dich auf die jeweilige Architektur-Installationsanleitung, um spezielle Informationen zu erhalten, was die jeweilige Architektur unterstützt.
OpenBSD kann von unterschiedlichen Medien installiert werden. Die gebräuchlichsten und architekturunabhängigen Optionen sind unten dargestellt. Diese Optionen können benützt werden, nachdem von entweder einer OpenBSD CD-ROM oder Floppy Disk gebootet wurde. Mehr Informationen über das Erstellen einer OpenBSD Installationsdisk findest du weiter unten in diesem FAQ.
| CD-ROM |
Für diese Option musst du die OpenBSD CD erworben haben. Dies kannst du hier: http://www.openbsd.org/orders.html. Dies ist sicherlich der einfachste Weg, OpenBSD zu installieren. ANMERKUNG: Offizielle OpenBSD CDs sind direkt bootbar, wenn dein BIOS es unterstützt. |
| FTP | Diese Installationsoption erlaubt dir, OpenBSD durch Heruntenladen der Installationspakete in Echtzeit über das Netzwerk. Mit dieser Option kannst du entweder eine statische IP oder eine IP via DHCP abholen. |
| Lokales Dateisystem | Damit kannst du von Dateien auf einem bereits existierend Dateisystem installieren. Auf der Installationsdiskette gibt es Unterstützung für DOS, EXT2FS und FFS. |
Um OpenBSD Installationsdisketten zu erstellen, musst du zuerst die
richtige Floppy von einer der OpenBSD Distributionseiten herunterladen. Du
kannst eine Liste von FTP Servern auf der OpenBSD FTP Distribution Seite finden. Jede Architektur hat ein Floppy Image,
außer die i386 Plattform, die 3 zur
Auswahl stellt. Der Unterschied zwischen den verschiedenen i386
Installationsfloppies wird weiter unten erklärt. Für die anderen
Architekturen wirst du nur das jeweilige floppy28.fs Image
herunterladen müssen.
ANMERKUNG: Das cdrom28.fs Image kann zur Erstellung einer
bootbaren OpenBSD Installations-CD-ROM verwendet werden.
Die i386 Plattform hat 3 getrennte Installationsfloppies, aus denen du wählen musst. Die Unterschiede werden nachfolgend dargestellt:
Ethernet:
Disk:
Ethernet:
Die meisten i386 Benutzer werden nur die floppy28.fs Installationsfloppy verwenden.
Hast du einmal das richtige Floppy Image, dann brauchst du eine gute Floppydisk. Wenn dort IRGENDWELCHE schlechten Sektoren sind, dann wird die Installation höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Wenn du es nicht weißt, benutze den fdformat(1) Befehl, um zu formatieren und auf schlechte Sektoren zu prüfen.
|
# fdformat /dev/fd0a Format 1440K floppy `/dev/fd0a'? (y/n): y Processing VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVV done. |
Ist deine Ausgabe wie im obigen Beispiel, dann ist deine Disk OK. Wenn du, warum auch immmer, nicht ALLE "V"s siehst, dann ist deine Disk höchstwahrscheinlich schlecht und du solltest eine neue verwenden. Unter MS-DOS kannst du einfach den DOS Befehl format verwenden.
Hast du dann eine korrekt formatierte Floppy, ist es an der Zeit, das Installationsimage auf die Floppy zu schreiben. Wenn du sie auf einer OpenBSD Maschine oder auf einem anderen UNIX-ähnlichem OS kreierst, dann kannst du dd(1) verwenden. Ein Beispiel für dd(1):
| # dd if=floppy28.fs of=/dev/rfd0c bs=126b |
Ist das Image geschrieben, überprüfe es, um sicherzugehen, dass; das kopierte dem Original entspricht, mit folgendem Befehl: Wenn der Test erfolgreich verläuft, dann wirst du nur einen neuen Prompt sehen.
| # cmp /dev/rfd0c floppy28.fs |
Wenn du dies auf einer Windows/DOS Plattform tust, dann kannst du die Werkzeuge vom tools Verzeichnis auf einem der ftp Spiegel holen oder vom 2.8/tools Verzeichnis von CD1 der OpenBSD CD. Für Windows Benutzer ist rawrite alles notwendige, um die Startdiskette zuerstellen.
|
C:\> rawrite RaWrite 1.2 - Write disk file to raw floppy diskette Enter source file name: floppy28.fs Enter destination drive: a Please insert a formatted diskette into drive A: and press -ENTER- : >Enter< |
Wenn du NT verwendest, wird rawrite bei dir nicht funktionieren. Du kannst aber mit fdimage oder ntrw die Startdiskette schreiben. Beide sind auf den oben aufgeführten ftp Seiten oder auf der OpenBSD CD erhältlich. Hier sind einige Beispiele für jedes Programm.
| C:\> fdimage -q floppy28.fs a: |
|
C:\> ntrw floppy28.fs a: 3.5", 1.44MB, 512 bytes/sector bufsize is 9216 1474560 bytes written |
Dieses Kapitel ist in architekturabhängige Teile eingeteilt, damit jeder Benutzer Instruktionen für seine jeweilige Architektur findet.
Das Installationsimage auf der i386 Architektur zu starten, ist nichts Neues für die meisten Leute. Wenn du die Floppy verwendest, dann lege sie einfach in dein Floppy Laufwerk und starte dein System. Das Installationsimage wird automatisch laden. Wenn du von CD starten willst, dann musst du im System BIOS die Bootoptionen auf "Starten von CD-ROM" umstellen. Einige ältere BIOSe haben diese Option nicht und du musst eine Floppydisk zum Starten des Installtionsimages verwenden. Keine Sorge, du kannst auch dann von CD installieren , wenn von Diskette gebootet wurde.
Um von Diskette zu starten, lege die OpenBSD Installationsdiskette ein und gib folgenden Befehl ein:
| ok boot floppy |
Um von CD-ROM zu starten, lege die OpenBSD CD-ROM in dein Laufwerk. Wenn deine Sun nur ein CD-ROM Laufwerk hat, dann gib am Boot prompt folgendes ein:
| ok boot cdrom |
Natürlich wird dies nur im neuen Befehlsmodus funktionieren. Wenn du am alten Befehlsmodus bist (ein rechter Pfeil), gib 'n' ein, um in den neuen zu gelangen (Wenn du eine alte sparc vor pre-sun4c hast, dann hast du vielleicht keinen neuen Befehlsmodus: Hier hilft dir nur experimentieren.) Wenn du mehrere CD-ROM Geräte hast, dann musst vom richtigen starten. Verwende probe-scsi im neuen Befehlsmodus.
|
ok probe-scsi Target 0 Unit 0 Disk QUANTUM LIGHTNING 365S Target 1 Unit 0 Removable Disk QUANTUM EMPIRE_1080S Target 3 Unit 0 Removable Disk Joe's CD ROMs |
Suche die richtige CD ROM und merke dir die 'target' Nummer.
| ok boot /sbus/esp/sd@X,0 |
Nachdem deine Startdiskette erstellt wurde, wird es Zeit, sie zu booten. Wenn du mit dieser Floppy startest, dann wird der Kernel und alle Programme, die OpenBSD zum Installieren benötigt, in den Speicher geladen. Wenn Probleme entstehen und die Bootdisk nicht startet, dann ist die Diskette wahrscheinlich kaputt. Dies ist ein sehr häufiges Problem! Wenn deine Disk nicht bootet, versuche es ein zweites Mal, und wenn wieder nicht: wirf die Diskette weg und versuche es mit einer neuen. Wenn deine Diskette nicht booten will, auch wenn sie vorher für dich funktioniert hat, behalte im Hinterkopf, dass OpenBSD beinahe jedes einzeln verfügbare Bit auf der Floppy verwendet! Jeder Fehler auf der Diskette wird das Laden von OpenBSD verhindern.
Wenn dein Booten erfolgreich war, dann wirst du viel weißen Text auf blauen Hintergrund sehen: dies ist der Kernel, der dir sagt, welche Geräte gefunden wurden und wo. Dann wirst du folgendes sehen:
|
rootdev=0x1100 rrootdev=0x2f00 rawdev=0x2f02 Enter pathname of shell or RETURN for sh: erase ^?, werase ^W, kill ^U, intr ^C (I)nstall, (U)pgrade or (S)hell? i ================================================== Welcome to the OpenBSD/i386 2.8 installation program. This program is designed to help you put OpenBSD on your disk in a simple and rational way. As with anything which modifies your disk's contents, this program can cause SIGNIFICANT data loss, and you are advised to make sure your data is backed up before beginning the installation process. Default answers are displayed in brackets after the questions. You can hit Control-C at any time to quit, but if you do so at a prompt, you may have to hit return. Also, quitting in the middle of installation may leave your system in an inconsistent state. If you hit Control-C and restart the install, the install program will remember many of your old answers. You can run a shell command at any prompt via '!foo' or escape to a shell by simply typing '!'. Specify terminal type [pcvt25]: <Enter> |
Abhängig von der Architektur, die du verwendest, kann der Terminal Typ unterschiedlich sein. Z. B.: OpenBSD/sparc benutzt den "sun" Terminal Typ.
Die Laufwerke in OpenBSD ist ziemlich ähnlich für jede Plattform. Für i386 geschieht das Einrichten in zwei Etappen. Die eine geschieht mit fdisk(8) und die andere mit disklabel(8).
|
The installation program needs to know which disk to consider the root disk. Note the unit number may be different than the unit number you used in the boot program (especially on a PC with multiple disk controllers). Available disks are: wd0 Which disk is the root disk? [wd0] <Enter> Do you want to use the *entire* disk for OpenBSD? [no] yes [...] |
Dies ist der Teil beim Installieren, wo du wählen musst, welche Disk deine "root" Disk sein soll. Auf deiner root Disk werden sich dein /-Dateisystem und Swapssystem befinden. wd0 bezeichnet ein IDE Laufwerk, bei SCSI sd0. Es sollte Einträge für jedes Laufwerk geben, dass OpenBSD findet. Wenn du die ganze Platte für OpenBSD verwenden willst, dann wird automatisch der gesamte Platz eingerichtet, ansonsten gelangst du in den Diskeditor fdisk(8). Für weitere Informationen über fdisk(8), siehe das FAQ.
|
Inside the BIOS 'A6' ('OpenBSD') partition you just created, there resides an OpenBSD partition table which defines how this BIOS partition is to be split up. This table declares the offsets and sizes of your / partition, your swap space, and any other partitions you might create. (NOTE: The OpenBSD disk label offsets are absolute, ie. relative to the start of the disk... NOT relative to the start of the BIOS 'A6' partition). disklabel: no disk label WARNING: Disk wd0 has no label. You will be creating a new one. If this disk is shared with other operating systems, those operating systems should have a BIOS partition entry that spans the space they occupy completely. For safety, also make sure all OpenBSD file systems are within the offset and size specified in the 'A6' BIOS partition table. (By default, the disklabel editor will try to enforce this). If you are unsure of how to use multiple partitions properly (ie. separating /, /usr, /tmp, /var, /usr/local, and other things) just split the space into a root and swap partition for now. # using MBR partition 3: type A6 off 63 (0x3f) size 16450497 (0xfb03c1) Treating sectors 63-80041248 as the OpenBSD portion of the disk. You can use the 'b' command to change this. Initial label editor (enter '?' for help at any prompt) > ?
Available commands:
p [unit] - print label.
M - show entire OpenBSD man page for disklabel.
e - edit drive parameters.
a [part] - add new partition.
b - set OpenBSD disk boundaries.
c [part] - change partition size.
d [part] - delete partition.
g [d|b] - Use [d]isk or [b]ios geometry.
m [part] - modify existing partition.
n [part] - set the mount point for a partition.
r - recalculate free space.
u - undo last change.
s [path] - save label to file.
w - write label to disk.
q - quit and save changes.
x - exit without saving changes.
X - toggle expert mode.
? [cmnd] - this message or command specific help.
Numeric parameters may use suffixes to indicate units:
'b' for bytes, 'c' for cylinders, 'k' for kilobytes, 'm' for megabytes,
'g' for gigabytes or no suffix for sectors (usually 512 bytes).
Non-sector units will be rounded to the nearest cylinder.
Entering '?' at most prompts will give you (simple) context sensitive help.> p device: /dev/rwd0c type: ESDI disk: ESDI/IDE disk label: Maxtor 54098U8 bytes/sector: 512 sectors/track: 63 tracks/cylinder: 16 sectors/cylinder: 1008 cylinders: 16383 total sectors: 80041248 free sectors: 80041185 rpm: 3600 16 partitions: # size offset fstype [fsize bsize cpg] a: 16450497 63 unused 0 0 c: 80041248 0 unused 0 0 > d a > a a offset: [63] <Enter> size: [80041185] 80m Rounding to nearest cylinder: 164241 FS type: [4.2BSD] <Enter> mount point: [none] / > a b offset: [164304] <Enter> size: [79876944] 300m Rounding to nearest cylinder: 614880 FS type: [swap] <Enter> > a d offset: [779184] <Enter> size: [79262064] 80m Rounding to nearest cylinder: 164304 FS type: [4.2BSD] <Enter> mount point: [none] /tmp > a e offset: [943488] <Enter> size: [79097760] 80m Rounding to nearest cylinder: 164304 FS type: [4.2BSD] <Enter> mount point: [none] /var > a g offset: [1107792] <Enter> size: [78933456] 350m Rounding to nearest cylinder: 716688 FS type: [4.2BSD] <Enter> mount point: [none] /usr > a h offset: [1824480] <Enter> size: [78216768] <Enter> FS type: [4.2BSD] <Enter> mount point: [none] /home > p device: /dev/rwd0c type: ESDI disk: ESDI/IDE disk label: Maxtor 54098U8 bytes/sector: 512 sectors/track: 63 tracks/cylinder: 16 sectors/cylinder: 1008 cylinders: 16383 total sectors: 80041248 free sectors: 0 rpm: 3600 16 partitions: # size offset fstype [fsize bsize cpg] a: 164241 63 4.2BSD 1024 8192 16 # / b: 614880 164304 swap c: 80041248 0 unused 0 0 d: 164304 779184 4.2BSD 1024 8192 16 # /tmp e: 164304 943488 4.2BSD 1024 8192 16 # /var g: 716688 1107792 4.2BSD 1024 8192 16 # /usr h: 78216768 1824480 4.2BSD 1024 8192 16 # /home> w > q No label changes. |
Beachte, wie jeder Mountpoint auf seine eigene Partition aufgeteilt ist. Für eine Mehrbenutzermaschine ist es am besten, mindestens fünf getrennte Dateisysteme zu machen, eines für /, eines für swap, eines für /var, eines für /tmp und eines für /usr. Wenn deine Benutzer Dateien von nicht vernachlässigbarer Größe speichern wollen, dann solltest du auch ein getrenntes /home Dateisystem erstellen.
Es gibt vier Hauptgründe, getrennte Dateisysteme zu verwenden, anstatt alles in ein oder zwei Dateisystem zu werfen:
Das Einrichten der Dateisystem ist viel einfacher, als es scheint. Nachdem du die Dateisysteme mit disklabel eingerichtet hast, solltest du den unten stehenden Text sehen. Dies sollte automatisch geschehen, wenn du es mit disklabel(8) getan hast. Wenn du es nicht getan hast, dann kannst du es hier tun.
You will now have the opportunity to enter filesystem information for wd0.
You will be prompted for the mount point (full path, including the prepending
'/' character) for each BSD partition on wd0. Enter "none" to skip a
partition or "done" when you are finished.
The following partitions will be used for the root filesystem and swap:
wd0a /
wd0b swap
Mount point for wd0d (size=82152k) [/tmp, RET, none, or done]? <Enter>
Mount point for wd0e (size=82152k) [/var, RET, none, or done]? <Enter>
Mount point for wd0g (size=358344k) [/usr, RET, none, or done]? <Enter>
Mount point for wd0h (size=39108384k) [/home, RET, none, or done]? <Enter>
Mount point for wd0d (size=82002k) [/tmp, RET, none, or done]? done <Enter>
Now you can select another disk to initialize. (Do not re-select a disk
you have already entered information for). Available disks are:
wd0
Which one? [done] <Enter>
You have configured the following devices and mount points:
wd0a /
wd0d /tmp
wd0e /var
wd0g /usr
wd0h /home
============================================================
The next step will overwrite any existing data on:
wd0a wd0d wd0e wd0g wd0h
Are you really sure that you're ready to proceed? [n] y
Creating filesystems...
Warning: 64 sector(s) in last cylinder unallocated
/dev/rwd0a: 164240 sectors in 163 cylinders of 16 tracks, 63 sectors
80.2MB in 11 cyl groups (16 c/g, 7.88MB/g, 1920 i/g)
/dev/rwd0d: 164304 sectors in 163 cylinders of 16 tracks, 63 sectors
80.2MB in 11 cyl groups (16 c/g, 7.88MB/g, 1920 i/g)
/dev/rwd0e: 164304 sectors in 163 cylinders of 16 tracks, 63 sectors
80.2MB in 11 cyl groups (16 c/g, 7.88MB/g, 1920 i/g)
/dev/rwd0g: 716688 sectors in 711 cylinders of 16 tracks, 63 sectors
349.9MB in 45 cyl groups (16 c/g, 7.88MB/g, 1920 i/g)
/dev/rwd0h: 78216768 sectors in 77596 cylinders of 16 tracks, 63 sectors
38191.8MB in 4850 cyl groups (16 c/g, 7.88MB/g, 1920 i/g)
|
Beachte, dass die Antwort standardmäßig auf nein lautet, damit du explizit angeben musst, dass du formatieren willst. Wenn du nein angibst, dann wirst du einfach auf die Shell geworfen und du kannst die Installation durch 'install' wieder starten oder einfach mit deiner Startdiskette neu starten. Zu diesem Zeitpunkt werden alle Dateisysteme formatiert - dies kann also eine Weile dauern (in Abhängigkeit von der Größe deiner Platte).
Nun ist es an der Zeit, das Netzwerk einzustellen. Dies ist extrem wichtig, wenn du eine Netwerkinstallation planst. Hier ist eine Schritt-für-Schritt Lösung des Netzwerkkonfigurationsteils des Installationsprozesses.
You will now be given the opportunity to configure the network. This will be
useful if you need to transfer the installation sets via FTP, HTTP, or NFS.
Even if you choose not to transfer installation sets that way, this information
will be preserved and copied into the new root filesystem.
Configure the network [y] <Enter>
Enter system hostname (short form): [] mybox
Enter DNS domain name: [] someisp.com
If you have any devices being configured by a DHCP server
it is recommended that you do not enter a default route or
any name servers.
You may configure the following network interfaces (the interfaces
marked with [X] have been succesfully configured):
[ ] fxp0
Configure which interface? (or, enter 'done') [fxp0] <Enter>
IP address (or 'dhcp') ? [] 199.185.137.55
Symbolic (host) name? [test2] <Enter>
Netmask ? [255.255.255.0] <Enter>
Your use of the network interface may require non-default
media directives. The default media is:
media: Ethernet autoselect (100baseTX full-duplex)
This is a list of supported media:
media autoselect
media 100baseTX mediaopt full-duplex
media 100baseTX
media 10baseT mediaopt full-duplex
media 10baseT
If the default is not satisfactory, and you wish to use another
media, copy that line from above (e.g. "media 100baseTX")
Media directives? [] <Enter>
You may configure the following network interfaces (the interfaces
marked with [X] have been succesfully configured):
[X] fxp0
Configure which interface? (or, enter 'done') [done] <Enter>
|
Im obigen Beispiel verwenden wir eine statische IP Adresse. Du kannst auch DHCP wählen. Im Falle von DHCP werden die meisten dieser Informationen vom DHCP Server bereitgestellt.
Enter IP address of default route: [none] 199.185.137.128 Enter IP address of primary nameserver: [none] 199.185.137.1 Would you like to use the nameserver now? [y] <Enter> |
Nachdem dein Netzwerk eingerichtet ist, wird das Installscript die Chance geben, etwaige Änderunge an deinen Netzwerkeinstellungen vorzunehmen. (Hauptsächlich falls Fehler geschahen.) Dann werden die kreierten Dateisysteme gemountet und ein root Passwort wird gesetzt. Dies macht die lokalen Platten bereit zum Installieren der OpenBSD Pakete. Nun wähle das Installationsmedium. Die Optionen sind unten angeführt.
You will now be given the opportunity to escape to the command shell to do any additional network configuration you may need. This may include adding additional routes, if needed. In addition, you might take this opportunity to redo the default route in the event that it failed above. Escape to shell? [n] <Enter> /dev/wd0a on /mnt type ffs (rw, asynchronous, local) /dev/wd0d on /mnt/tmp type ffs (rw, asynchronous, local) /dev/wd0e on /mnt/var type ffs (rw, asynchronous, local) /dev/wd0g on /mnt/usr type ffs (rw, asynchronous, local) /dev/wd0h on /mnt/home type ffs (rw, asynchronous, local) Please enter the initial password that the root account will have. Password (will not echo): <Your Password Here!> Password (again): <Your Password Here!> Do you expect to run the X Window System? [y] <Enter> It is now time to extract the installation sets onto the hard disk. Make sure the sets are either on a local device (i.e. tape, CD-ROM) or on a network server. You will have the chance to repeat this step or to extract sets from several places, so you don't have to try to load all the sets in one try and can recover from some errors. Install from (f)tp, (h)ttp, (t)ape, (C)D-ROM, (N)FS or local (d)isk? c |
In diesem Beispiel installieren wir via CD-ROM. Es wird eine Liste von Geräten angezeigt, die auf deinem Rechner als CD-ROM erkannt wurden. Die meisten Leute werden nur eines haben; wenn nicht, dann musst du das richtige auswählen. Danach musst du noch das Dateisystem angeben, auf dem sich die Installationsdateien befinden. Wenn du von der OpenBSD CD-ROM installierst, du nimmst du 'c', da 'c' die gesamte Disk repräsentiert. Hier ein Beispiel:
The following CD-ROM devices are installed on your system; please make sure the CD is in the CD-ROM drive and select the device containing the CD with the installation sets: cd0 Which CD-ROM contains the installation media? [cd0] <Enter> |
Nun wirst du gefragt, welches Dateisystem du verwenden willst, wenn du von der CD-ROM liest und in welchem Verzeichnis sich die Installationsdateien befinden. Wenn du die offizielle OpenBSD CD-ROM verwendest, dann willst du 'cd9660' verwenden. (Was standardmaäßig eingestellt ist.) Du wirst dann '/2.8/i386/' als Verzeichnis verwenden. (Wiederum die Standardoption.) Danach bekommst du eine Liste von Installationspaketen. Du kannst eine Beschreibung dieser Dateien in FAQ 4.2 finden. Dies wirst du sehen:
Nun ist es an der Zeit, die Pakete auszuwählen, die du installieren willst. Du kannst eine Beschreibung dieser Dateien in FAQ4.2 finden. Die Dateien, die die Installationsdisk findet, werden dir auf dem Bildschirm angezeigt. Deine Aufgabe ist es, zu spezifizieren, welche Dateien du willst. Standardmaäßig sind nur nur 4 Dateien ausgewählt. Diese sind 'base28.tar.gz', 'etc28.tar.gz', 'man28.tar.gz' und 'bsd'. Dies ist so, weil diese 3 Dateien vorhanden sein MÜSSEN, um ein funktionierendes System zu haben, die 'bsd' Datei ist der Kernel des Systems. Der Rest unterliegen rein deinem Ermessen. Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Installation ohne das games-Paket.
Enter the directory relative to the mount point that
contains the file. [/2.8/i386] <Enter>
You will now be asked for files to extract. In addition to the
files listed in the selector you may enter any file located in
/mnt2//2.8/i386. You can also enter 'all' to install all the standard
sets, or 'list' to list the files avilable in /mnt2//2.8/i386.
When you are done selecting files, enter 'done'.
Some of these sets are required for your install and some are optional --
You will want at least the base and bsd sets.
Consult the installation notes if you are not sure which sets are required!
The following sets are available for extraction.
Enter filename, `list', `all', or `done'.
You may de-select a set by prepending a '-' to its name.
[X] base28.tgz
[X] etc28.tgz
[ ] misc28.tgz
[ ] comp28.tgz
[X] man28.tgz
[ ] game28.tgz
[ ] xbase28.tgz
[ ] xshare28.tgz
[ ] xfont28.tgz
[ ] xserv28.tgz
[X] bsd
File name? [] *
The following sets are available for extraction.
Enter filename, `list', `all', or `done'.
You may de-select a set by prepending a '-' to its name.
[X] base28.tgz
[X] etc28.tgz
[X] misc28.tgz
[X] comp28.tgz
[X] man28.tgz
[X] game28.tgz
[X] xbase28.tgz
[X] xshare28.tgz
[X] xfont28.tgz
[X] xserv28.tgz
[X] bsd
File name? [] -game*
The following sets are available for extraction.
Enter filename, `list', `all', or `done'.
You may de-select a set by prepending a '-' to its name.
The following sets are available for extraction.
Enter filename, `list', `all', or `done'.
You may de-select a set by prepending a '-' to its name.
[X] base28.tgz
[X] etc28.tgz
[X] misc28.tgz
[X] comp28.tgz
[X] man28.tgz
[ ] game28.tgz
[X] xbase28.tgz
[X] xshare28.tgz
[X] xfont28.tgz
[X] xserv28.tgz
[X] bsd
File name? [] done
|
Nachdem du erfolgreich Pakete ausgewählt hast, wirst du gefragt, ob du sicher bist, diese Pakete zu extrahieren und zu installieren. Eine Fortschrittsanzeige wird dir dann anzeigen, wieviel Zeit es noch dauern wird. Die Zeit hängt sehr von deinem System ab. Nachher werden auch die Konfigurationsdateien ( Netzwerk und Dateisystem ) von der Installationsdisk auf die Disks verschoben.
/mnt2//2.8/i386/base28.tgz: 100% |**************************************************| 21192 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/etc28.tgz: 100% |**************************************************| 987 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/man28.tgz: 100% |**************************************************| 4957 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/bsd: 100% |**************************************************| 3053 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/misc28.tgz: 100% |**************************************************| 1644 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/comp28.tgz: 100% |**************************************************| 14406 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/xbase28.tgz: 100% |**************************************************| 5504 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/xshare28.tgz: 100% |**************************************************| 1538 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/xfont28.tgz: 100% |**************************************************| 6019 KB 00:00 ETA /mnt2//2.8/i386/xserv28.tgz: 100% |**************************************************| 15035 KB 00:00 ETA Extract more sets? [n] <Enter> |
Ist dies geschehen, dann fehlt nur nur das Setzen deiner Zeitzone und das Installieren der Bootblöcke. Das Setzen der Zeitzone ist extrem einfach. Wähle das Gebiet, wo du lebst, und gib den Namen ein. Das wars! Nur mehr eine Frage: Willst du X auf diesem Server laufen lassen oder nicht. Wenn du planst, jemals X auf diesem Server laufen zu lassen, dann solltest du mit 'yes' antworten, ansonsten wirst du machdep.allowaperture=0 in machdep.allowaperture=1 in deiner /etc/sysctl.conf ändern müssen. Nachdem dies alles getan ist, tippe 'reboot' auf der Kommandozeile ein und deine Maschine wird mit OpenBSD gestartet!
Copying fstab, hostname.fxp0, hosts, myname, mygate, resolv.conf, ...done.
Select a time zone for your location. Timezones are represented on the system
by a directory structure rooted in "/usr/share/timezone". Most timezones can
be selected by entering a token like "MET" or "GMT-6". Other zones are
grouped by continent or country, with detailed zone information separated by
a slash ("/"), e.g. "US/Pacific" or "Canada/Mountain".
To get a listing of what's available in /usr/share/zoneinfo, enter "?"
at the prompts below.
What timezone are you in? [`?' for list] [GMT] ?
Africa/ Chile/ GB-Eire Israel NZ-CHAT Turkey
America/ Cuba GMT Jamaica Navajo UCT
Antarctica/ EET GMT+0 Japan PRC US/
Arctic/ EST GMT-0 Kwajalein PST8PDT UTC
Asia/ EST5EDT GMT0 Libya Pacific/ Universal
Atlantic/ Egypt Greenwich MET Poland W-SU
Australia/ Eire HST MST Portugal WET
Brazil/ Etc/ Hongkong MST7MDT ROC Zulu
CET Europe/ Iceland Mexico/ ROK posixrules
CST6CDT Factory Indian/ Mideast/ Singapore
Canada/ GB Iran NZ SystemV/
What timezone are you in? [`?' for list] [GMT] Canada
There are several timezones available within zone 'Canada'
Select a sub-timezone [`?' for list]: ?
Atlantic Eastern Pacific
Central Mountain Saskatchewan
East-Saskatchewan Newfoundland Yukon
There are several timezones available within zone 'Canada'
Select a sub-timezone [`?' for list]: Mountain
You have selected timezone "Canada/Mountain".
Installing timezone link.
Making all device nodes (by running /dev/MAKEDEV all) ...... done.
Installing boot block...
boot: /mnt/boot
proto: /usr/mdec/biosboot
device: /dev/rwd0c
/usr/mdec/biosboot: entry point 0
proto bootblock size 512
room for 12 filesystem blocks at 0x16f
Will load 7 blocks of size 8192 each.
Using disk geometry of 63 sectors and 255 heads.
0: 20 @(0 108 44) (6847-6866)
1: 63 @(0 109 1) (6867-6929)
2: 13 @(0 110 1) (6930-6942)
3: 5 @(0 9 59) (625-629)
4: 11 @(0 10 1) (630-640)
/mnt/boot: 5 entries total
using MBR partition 3: type 166 (0xa6) offset 63 (0x3f)
Enabling machdep.allowaperture. Read xf86(4) for more information.
Unmounting filesystems... /mnt/home /mnt/usr /mnt/var /mnt/tmp /mnt ... Done.
Done.
CONGRATULATIONS! You have successfully installed OpenBSD! To boot the
installed system, enter halt at the command prompt. Once the system has
halted, reset the machine and boot from the disk.
# reboot
|
Dieses Kapitel wird dich hoffentlich in die richtige Richtung bzgl. Hinweisen, was zu anfänglich zu tun ist, nachdem du OpenBSD auf deinem Rechner installierst hast, bringen. Dies basiert auf der afterboot(8) Manual Seite, die du als einen der ersten Schritte nach Installieren von OpenBSD lesen solltest. Hier ist eine Liste, der für dich relevanten FAQ Kapitel.
Nur um die Leute wiederum zu erinnern: es ist sehr wichtig für die OpenBSD Entwickler, am Laufenden zu bleiben, welche Hardware funktioniert und welche nicht perfekt...
Ein Zitat aus /usr/src/etc/root/root.mail
If you wish to ensure that OpenBSD runs better on your machines, please do us
a favor (after you have your mail system setup!) and type
dmesg | mail dmesg@openbsd.org
so that we can see what kinds of configurations people are running. We will
use this information to improve device driver support in future releases.
(We would be much happier if this information was for the supplied GENERIC
kernel; not for a custom compiled kernel). The device driver information
we get from this helps us fix existing drivers.
Siehe auch Kapitel 14.7
Stelle sicher, dass du Email von einem Konto schickst, von dem du auch Emails empfangen kannst, damit dich Entwickler kontaktieren können, wenn sie dich etwas testen lassen oder dir Änderungsvorschläge (damit dein System ins Laufen kommt) zukommen lassen wollen. Es ist nicht wichtig, ob du die Email von einem OpenBSD Rechner schickst, daher wenn die OpenBSD selber keine Emails empfangen kann, dann
dmesg | mail dein-Emailkonto@deine.domae.neund dann leite diese Nachricht weiter an
dmesg@openbsd.orgwobei dein-Emailkonto@deine.Domae.ne dein normales Emailkonto ist. (oder transferiere den dmesg Output mittels ftp/scp/floppydisk/Brieftaube/...).
ANMERKUNG - Bitte schicke nur GENERIC Kernel dmesgs. Eigenkompilierte Kernel sind nicht hilfreich, wenn Gerätetreiber fehlen.
FRAGE: - Stellt OpenBSD ein ISO image zum Herunterladen zur Verfügung?
Antwort: - Nein. Das offizielle OpenBSD CD-ROM Layout unterliegt dem Copyright von Theo de Raadt als Ansporn für die Benutzer, das CD Set zu kaufen. Beachte, dass nur das Layout dem Urheberrechtsschutz unterliegt, OpenBSD selber ist frei. Nichts hindert jemand anderen, OpenBSD runterzuladen und sich seine eigene CD zu kreieren.
FRAGE: - Ich habe Probleme bei einer Installation auf einem Rechner mit 8mb. Was kann ich tun?
Antwort: - Viele Leute haben Probleme am Ende der Installation wo das System bei MAKEDEV all ... hängen bleibt. Es gibt einen Workaround dafür. Eigentlich musst du nur Swap während der Installation aktivieren. Mach dies wie folgt:
Wenn du diese Anleitungen befolgt hast und noch immer Probleme hast, dann maile Reinhard J. Sammer <reinhard@openbsd.org>.
Es gibt viele Pakete mit OpenBSD Binärdateien, aber welche brauchst du, um dein System zum Laufen zu bringen? Hier ein Überblick:
Die folgenden Größen für Unterbäume werden für eine Vollinstallation vorgeschlagen. Die Zahlen inkludieren genug Platz, um ein typisches Heimsystem mit Internetanschluss zu betreiben.
SYSTEM / /usr /var /usr/X11R6 alpha 56M 540M 27M 161M amiga 45M 399M 24M 36M hp300 31M 234M 24M 47M i386 35M 229M 24M 72M mac68k 29M 232M 24M 36M mvme68k 29M 232M 24M - (kein Xserver) pmax 50M 355M 24M 60M sparc 40M 259M 24M 49M
Wenn du dich im disklabel editor befindest, kannst du dein ganzes System mit nur 'a' (Hauptdateisystem) und 'b' (swap) initialisieren. Das im disklabel editor erstellte 'a' Dateisystem wird deine root Partition werden, was die Summe aus den 3 obigen Hauptwerten sein sollte (/, /usr und /var) und etwas Platz für /tmp. Die 'b' Partition wird automatisch deine swap Partition -- wir schlagen ein Minimum von 32MB vor, aber wenn du Platz übrig hast, dann mindestens 64MB. Solltest du viel Platz übrig haben, dann mach 256MB oder sogar 512MB daraus.
Es gibt vier Hauptgründe getrennte Dateisysteme zu benutzen, anstatt alles in ein oder zwei Dateisysteme zu werfen:
OpenBSD & NT
Um OpenBSD und NT zu starten, kannst du NTloader, den bootloader von NT, benutzen. Dazu benötigst du eine Kopie des OpenBSD pbr. Nach dem Auführen von installboot kannst du ihn so kopieren:
# dd if=/dev/rsd0c of=openbsd.pbr bs=512 count=1
Starte nun NT und plaziere openbsd.pbr auf c:. Füge eine Zeile wie folgende am Ende von c:\boot.ini ein:
c:\openbsd.pbr="OpenBSD"
Nach einem Neustart solltest du OpenBSD im NT loader Menü auswählen können. Zum NTloader gibt es hier mehr Informationen: NTLDR Hacking Guide.
OpenBSD & Windows oder DOS (i386)
Um OpenBSD gemeinsam mit Windows 3.1, Windows95 oder DOS zu starten, muss man einen bootloader installieren, der mit OpenBSD, Windows und DOS umgehen kann! Mögliche bootloader sind: osbs20b8.zip oder The Ranish Partition Manager. Beide können OpenBSD Partitionen starten.
OpenBSD & Linux (i386)
Siehe bitte INSTALL.linux für detailierte Instruktionen zur Zusammenarbeit von OpenBSD mit Linux.
Zur Erinnerung: Es ist für die OpenBSD Entwickler wichtig zu wissen, welche Hardware funktioniert und welche nicht.
Ein Zitat aus /usr/src/etc/root/root.mail
If you wish to ensure that OpenBSD runs better on your machines, please do us
a favor (after you have your mail system setup!) and type
dmesg | mail dmesg@openbsd.org
so that we can see what kinds of configurations people are running. We will
use this information to improve device driver support in future releases.
(We would be much happier if this information was for the supplied GENERIC
kernel; not for a custom compiled kernel). The device driver information
we get from this helps us fix existing drivers.
Um zu gewährleisten, dass OpenBSD auf deinen Rechnern besser läuft, tu uns
einen Gefallen (nachdem du das mail System aufgesetzt hast!) und tippe
dmesg | mail dmesg@openbsd.org
damit wir die verschiedenen eingesetzten Konfigurationen überblicken können.
Wir werden diese Informationen für die Verbesserung der Gerätetreiberunterstützung
in den zukünftigen Versionen einsetzen.
(Wir wären dankbar, wenn diese Informationen vom bereitgestellten GENERIC
Kernel wären; nicht von einem eigenkompilierten Kernel). Diese so erhaltenen
Gerätetreiberinformationen helfen uns, die existierenden Treiber zu verbessern.
Siehe auch Kapitel 14.7
Stelle sicher, dass du nicht nur email von deinem Konto senden, sondern auch empfangen kannst für den Fall, dass dich ein Entwickler kontaktieren will, um etwas zu testen oder um deine Konfiguration zum Laufen zu bringen. Es ist nicht wichtig, dass du die email von einem Rechner mit OpenBSD verschickst, wenn also dieser Rechner keine email empfangen kann, dann einfach
dmesg | mail dein-mailkonto@deine.domae.neund leite dann diese Nachricht weiter an
dmesg@openbsd.orgwobei dein-mailkonto@deine.domae.ne dein normales email Konto ist. (oder transferiere den dmesg Output mittels ftp/scp/floppydisk/...).
Anmerkung - Bitte schicke nur GENERIC Kernel dmesgs. Eigenkompilierte Kernel sind nicht hilfreich, wenn Gerätetreiber fehlen.
[Zurück zum Hauptindex] [Zu Kapitel 3.0 - OpenBSD beziehen] [Zu Kapitel 5.0 - Kernelkonfiguration]