Die offizielle WWW Seite des OpenBSD Projekts findest du unter: http://www.OpenBSD.org
Hier kannst du viele wertvolle Informationen über alle Aspekte des OpenBSD Projekts erhalten.
Zusätzlich Hinweise für Laptop Benutzer kann man hier finden:
http://www.monkey.org/openbsd-mobile/
Das OpenBSD Projekt betreibt mehrere populäre Mailinglisten, die die Benutzer abonnieren und lesen sollten. Um eine Mailingliste zu abonnieren, schick eine e-mail an majordomo@openbsd.org. Diese Adresse ist ein automatischer Abonnementservice. Im Textkörper der Nachricht sollte in einer einzigen Zeile der Befehl stehen, um sich in die gewünschte Liste einzugetragen. Zum Beispiel:
subscribe announce
Der Mailinglistendienst wird dir antworten und dich um Bestätigung fragen. Die Bestätigung schickst du zurück an den Mailinglistendienst. Dies sieht etwa so aus:
auth 90855167 subscribe announce deine@mailadresse.com
Nach deiner Bestätigung wirst du sofort in die Liste eingetragen und der Mailinglistendienst schickt dir eine Erfolgsbestätigung,
Um sich wieder von einer Liste abzumelden, schickst du eine Nachricht an majordomo@openbsd.org. Sie könnte etwa so aussehen:
unsubscribe announce
Solltest du Schwierigkeiten mit dem Mailinglistensystem haben, dann lies zunächst die Anweisungen und Hinweise, die du durch Schicken einer e-mail an majordomo@openbsd.org mit dem Textkörper "help" erhalten kannst. Dies sind die derzeitigen OpenBSD Mailinglisten:
Archive der OpenBSD Mailinglisten befinden sich auf der Webseite:
http://www.openbsd.org/mail.html
Weitere Mailarchive findest du unter http://www.monkey.org/cgi-bin/wilma
oder http://www.geocrawler.com/lists/4/OpenBSD.
Diese Webseiten enthalten auch Suchmaschinen, um die OpenBSD Mailinglisten zu durchsuchen.
Eine weitere interessante Mailingliste ist openbsd-mobile@monkey.org, die sich mit der Nutzung von OpenBSD auf Notebooks und Laptops befasst.
Um diese Liste zu abonnieren:
'echo subscribe | mail "openbsd-mobile-request@monkey.org"'
Das Archiv dieser Liste findest du unter: http://www.monkey.org/openbsd-mobile/archive/
OpenBSD wird von einer ausführlichen Dokumentation in Form von Manualseiten (manual pages) und weiteren, längeren Artikeln, die sich auf spezielle Anwendungen beziehen, begleitet. Um die Manualseiten lesen zu können, müssen die man, misc und text Distributionen installiert sein.
Hier eine Liste der nützlichsten Manualseiten für Anfänger:
Solltest du das man27.tgz Paket nicht installiert haben, kannst du alle OpenBSD Manualseiten per WWW auf http://www.openbsd.org/cgi-bin/man.cgi finden.
Im Allgemeinen kannst du die Manual Seite eines dir namentlich bekannten Befehls erreichen, indem du `man befehl' eingibst. Zum Beispiel: `man vi' bringt dir die man page des vi Editors. Solltest du den genauen Namen des Befehls nicht wissen oder `man befehl' nicht die gewünschte Manual Seite bringen, kannst du mittels `apropos irgendwas' oder `man -k irgendwas' nach dem Namen des Befehls suchen, wobei "irgendwas" möglicherweise in der von dir gesuchten Manual Seite enthalten sein sollte. Zum Beispiel:
bsd# apropos "time zone" tzfile (5) - time zone information zdump (8) - time zone dumper zic (8) - time zone compiler
Die Zahlen in Klammern deuten auf das Kapitel, in dem sich die Manual Seite befindet. In einigen Fällen enthalten die Manualseiten den gleichen Befehl in verschieden Kapitel. Zum Beispiel: Du möchtest das Format der Konfigurationsdatei des cron daemons wissen. Wenn du einmal weißt, in welchem Kapitel sich die gewünschte Manual Seite befindet, kannst du mittels `man n befehl', wobei n die Kapitalnummer ist, die gewünschte Seite direkt aufrufen.
bsd# man -k cron cron (8) - daemon to execute scheduled commands (Vixie Cron) crontab (1) - maintain crontab files for individual users (V3) crontab (5) - tables for driving cron bsd# man 5 crontab
Zusätzlich zu den UNIX Manualseiten (enthalten in der misc Distribution) gibt es noch einen weiteren Dokumentensatz im /usr/share/doc Verzeichnis. Wenn du auch die text Distribution installiert hast, dann kannst du jedes Dokument mittels `make' im entsprechenden Verzeichnis formatieren. Das psd Unterverzeichnis beinhält die "Programmer's Supplementary Documents" Distribution. Im smm Unterverzeichnis liegt das "System Manager's Manual". Im usd Unterverzeichnis findest du die "UNIX User's Supplementary Documents" Distribution. Du kannst `make' in den drei Distributionsunterverzeichnissen starten oder ein spezielles Kapitel einer Distribution auswählen und dort ein `make' in dessen Unterverzeichnis ausführen. Einige der Unterverzeichnisse sind leer. Standardmäßig werden die Dokumente im Postscriptformat ausgegeben, das sich zum Ausdrucken eignet. Die Postscriptausgabe kann sehr groß werden -- etwa 250-300% Zuwachs an Größe. Ohne Postscriptdrucker oder -anzeige kannst du die Dokumente auch fürs Lesen auf einer Terminalanzeige formatieren. In jedem Makefile mußt du nur die Option -Tascii bei jedem der groff Befehle setzen (oder händisch ausführen). Einige der Dokumente verwenden ms Formatierungsmakros, andere die me Makros. Das Makefile jedes Dokumentenunterverzeichnisses (zb: /usr/share/doc/usd/04.csh/Makefile) zeigt dir das zu verwendende Format an. Zum Beispiel:
bsd# cd /usr/share/doc/usd/04.csh bsd# groff -Tascii -ms tabs csh.1 csh.2 csh.3 csh.4 csh.a csh.g > csh.txt bsd# more csh.txt
Die UNIX Manualseiten sind im Allgemeinen aktueller und vertrauenswürdiger als die formatierten Dokumente, die aber manchmal kompliziertere Anwendungen in größerem Detailumfang als die Manualseiten erklären.
Für viele ist eine ausgedruckte Manual Seite nützlich. Hier folgen die Richtlinien, um eine Manualseiten auszudrucken.
Dies gilt für den gesamten Quelltextbaum. Die "man pages" befinden sich unformatiert im Verzeichnisbaum und werden automatisch durch CVS upgedated. Um sich diese Seiten anzusehen:
# nroff -mdoc <file> | more
Dies ist nützlich, um die Manual Seite ohne nicht druckbare Zeichen zu erhalten.
Beispiel:
# man <command> | col -b
Beachte, daß <man_quelltext_datei> die "man page" Quelltextdatei ist (wahrscheinlich eine Datei, die in einer Zahl endet; d.h., tcpdump.8). Die Postscriptversionen der Manualseiten sehen sehr gut aus. Sie können ausgedruckt oder am Bildschirm mit einem Programm wie gv (GhostView) betrachtet werden. GhostView kannst du in unserem Ports Tree finden.
# groff -mdoc -Tps <man_quelltext_datei> > ausgabedatei.ps
Bevor du einen Fehler berichtest, solltest du http://www.openbsd.org/report.html lesen.
Richtige Fehlerberichte sind eines der wichtigsten Aufgaben von Endbenutzern. Sehr detaillierte Informationen werden benötigt, um die schwersten Fehler zu diagnostizieren. Entwickler erhalten häufig Fehlerberichte via e-mail wie diese:
From: joeuser@example.com To: bugs@openbsd.org Subject: HELP!!! I have a PC and it won't boot!!!!! It's a 486!!!!!
Hoffentlich verstehen die meisten Menschen, warum solche Fehlerberichte gelöscht werden. Jeder Fehlerbericht sollte detaillierte Informationen enthalten. Wenn ein normaler Benutzer wirklich die Untersuchung seines Fehlers wünscht, dann sollte sein Fehlerbericht in etwa so aussehen:
(Anmerkung: Siehe report.html für weitere Informationen über Verfassen und Versenden von Fehlerberichten. Grundsätzlich solltest du detaillierte Informationen über deine Hardware inkludieren, wenn du glaubst, daß der Fehler in irgendeiner Weise von der Hardware/-konfiguration abhängt. Dafür genügt meist die Ausgabe von dmesg. Dann ist noch eine genaue Beschreibung deines Problemes notwendig.)
From: smartuser@example.com
To: bugs@openbsd.org
Subject: 2.7 panics on an i386
After installing OpenBSD 2.7 from the CD which I purchased via your outstanding
on-line ordering system, I find that the system halts before the kernel even
gets loaded. After booting with a bootdisk and escaping to a shell. This is the
dmesg output:
OpenBSD 2.7 (GENERIC) #690: Fri Oct 29 16:32:17 MDT 1999
deraadt@i386.openbsd.org:/usr/src/sys/arch/i386/compile/GENERIC
cpu0: F00F bug workaround installed
cpu0: Intel Pentium (P54C) ("GenuineIntel" 586-class) 120 MHz
cpu0: FPU,V86,DE,PSE,TSC,MSR,MCE,CX8
BIOS mem = 654336 conventional, 15728640 extended
real mem = 16384000
avail mem = 11112448
using 225 buffers containing 921600 bytes of memory
mainbus0 (root)
bios0 at mainbus0: AT/286+(63) BIOS, date 08/20/96
bios0: diskinfo 0xe055800c cksumlen 1 memmap 0xe0558088 apminfo 0xe0558134
apm0 at bios0: Power Management spec V1.1
apm0: battery life expectancy 95%
apm0: AC on, battery charge high, charging, estimated 1:27 minutes
pci0 at mainbus0 bus 0: configuration mode 1 (no bios)
pchb0 at pci0 dev 0 function 0 "Toshiba (2nd ID) Host-PCI" rev 0x11
"Chips and Technologies 65550" rev 0x04 at pci0 dev 4 function 0 not configured
isa0 at mainbus0
isadma0 at isa0
wdc0 at isa0 port 0x1f0/8 irq 14
wd0 at wdc0 channel 0 drive 0: <TOSHIBA MK2720FC>
wd0: can use 16-bit, PIO mode 4
wd0: 16-sector PIO, LBA, 1296MB, 2633 cyl, 16 head, 63 sec, 2654280 sectors
sb0 at isa0 port 0x220/24 irq 5 drq 1: dsp v3.02
midi0 at sb0: <SB MIDI UART>
audio0 at sb0
opl0 at sb0: model OPL3
midi1 at opl0: <SB Yamaha OPL3>
wss0 at isa0 port 0x530/8 irq 10 drq 0: CS4232 (vers 63)
audio1 at wss0
pcppi0 at isa0 port 0x61
midi2 at pcppi0: <PC speaker>
sysbeep0 at pcppi0
npx0 at isa0 port 0xf0/16: using exception 16
pccom0 at isa0 port 0x3f8/8 irq 4: ns16550a, 16 byte fifo
pccom1 at isa0 port 0x2f8/8 irq 3: ns16550a, 16 byte fifo
pccom2: irq 5 already in use
vt0 at isa0 port 0x60/16 irq 1: generic VGA, 80 col, color, 8 scr, mf2-kbd
pms0 at vt0 irq 12
fdc0 at isa0 port 0x3f0/6 irq 6 drq 2
fd0 at fdc0 drive 0: 1.44MB 80 cyl, 2 head, 18 sec
pcic0 at isa0 port 0x3e0/2 iomem 0xd0000/16384
pcic0 controller 0: <Intel 82365SL rev 1> has sockets A and B
pcmcia0 at pcic0 controller 0 socket 0
pcmcia1 at pcic0 controller 0 socket 1
ne3 at pcmcia1 function 0 "Linksys, EtherFast 10/100 PC Card (PCMPC100), " port 0x340/16 irq 9
ne3: address 00:e0:98:04:95:ba
pcic0: irq 11
biomask 4040 netmask 4240 ttymask 5a42
pctr: 586-class performance counters and user-level cycle counter enabled
dkcsum: wd0 matched BIOS disk 80
root on wd0a
rootdev=0x0 rrootdev=0x300 rawdev=0x302
Thank you!
Für Informationen wie man die Ausgabe von dmesg(8) auf ein Floppy bringt, siehe FAQ 14.7 und FAQ 4.5.
Wenn ein normale Benutzer ein funktionierendes OpenBSD System, von dem er einen Fehlerbericht abschicken will, hat, dann sollte er sendbug(1) verwenden, um den Fehlerbericht zu verfassen und zum GNATS Problemerfassungssystem zu senden. Wenn dein System nicht startet, dann sollte er mit sendbug(1) seinen Fehlerbericht an das GNATS Problemerfassungssystem melden. Aber du solltest es wenn möglich immer verwenden. Du wirst noch zusätzliche Informationen, wie z. B. was geschah, deine genaue Konfiguration inkludieren müssen, und wie man das Problem reproduzieren kann. Der sendbug(1) Befehl benötigt eine Verbindung zum Internet, um den Fehlerbericht per e-mail zu versenden.
Wenn du einen Fehlerbericht verfaßt hast, dann kannst du den aktuellen Status so abfragen:
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